So finden Sie den Farbcode Ihres Autos heraus
Betroffene Produkte ansehenBevor man einen Lack nach Farbton bestellt, kommt es vor allem auf eines an: den Original-Farbcode des Fahrzeugs korrekt zu lesen.
Der Farbcode ist die einzige Angabe, die garantiert, dass der bestellte Lack mit dem des Herstellers übereinstimmt. Weder der Handelsname der Farbe noch eine einfache Bezeichnung wie „Metallic-Grau“ reichen aus: Man sollte einen Farbton niemals nur „nach dem Namen“ bestellen, da zwei Farben mit derselben Handelsbezeichnung – wie beispielsweise „Nardo-Grau“ – je nach Produktionsjahr oder Hersteller tatsächlich unterschiedlichen Rezepturen entsprechen können. Diese Anleitung greift die Methode aus der Werkstatt auf, um zu zeigen, wo sich das Typenschild je nach Marke befindet, wie man die Referenznummer fehlerfrei abliest und was zu tun ist, wenn sie unleserlich ist. Um die Codeformate der verschiedenen Hersteller zu verstehen, sehen Sie sich die Seite zu den Farbcodetypen an.
Der Tipp vom Tech’Team
Was alles verändert: Die Kunst, zweifarbige Lackierungen zu entschlüsseln
Fahrzeuge mit einem Dach und einer Karosserie in unterschiedlichen Farben (Zweifarbig) stellen bei der Suche nach dem Farbcode eine echte Herausforderung dar. Die Kodierungslogik variiert von Hersteller zu Hersteller erheblich und kann bei der Vorbereitung des Lacks leicht zu Irrtümern führen. Bei einigen Herstellern enthält das Typenschild weder den Karosseriecode noch den Dachcode, sondern einen spezifischen Code, der die Kombination beider angibt.
Das Wichtigste in Kürze: Der Farbcode eines Autos ist auf einem Typenschild oder einem Herstelleretikett vermerkt (unter der Motorhaube, in einer Türverkleidung oder im Kofferraum in der Nähe des Reserverads). Diese Referenz (Zahlen und/oder Buchstaben) identifiziert den exakten Werksfarbton. Sie – und nicht der Name der Farbe – ermöglicht es, den richtigen Lack in der richtigen Farbe zu bestellen. Bei Carross ist dies das einzige Element, das wir verwenden, um den richtigen Lack zu mischen und zu garantieren.
1. Das erforderliche Material
2. Die Reparatur Schritt für Schritt
- Das Typenschild suchen. Das Typenschild suchen. Die Fahrer- bzw. Beifahrertür (Mittelpfosten) und die Motorhaube (Motorraum) öffnen und anschließend den Kofferraumboden oder das Wartungsheft überprüfen: Das Typenschild befindet sich je nach Marke an einer dieser Stellen.
- Die Linie zum Lackieren abkleben. Achtung: Auf dem Etikett steht sehr selten das Wort „Color“ oder „Farbton“. Der Code ist oft unter anderen Angaben versteckt.
- Notieren Sie den Code. Notieren Sie Zahlen und Buchstaben genau; im Zweifelsfall fotografieren Sie das Schild bei gutem Licht, anstatt es blind abzuschreiben.
- Überprüfen Sie die Lesbarkeit. Reinigen Sie ein verschmutztes Schild; raten Sie niemals bei einem unklaren Zeichen, denn ein Fehler verfälscht die gesamte Formel.
- Wechseln Sie bei Bedarf zur Fahrgestellnummer (VIN). Fehlt das Typenschild oder ist es wirklich unleserlich: Wenden Sie sich mit Ihrer Fahrgestellnummer (VIN) an Ihren Händler. Er wird Ihnen den exakten Werkscode in wenigen Sekunden mitteilen.
3. Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt
- Bestellung „nach Farbbezeichnung“ ohne Code: Eine Marke hat mehrere Farbtöne mit demselben Namen
- Den Farbcode mit der Fahrgestellnummer (VIN), dem Motorcode oder einer Optionsnummer auf demselben Schild verwechseln
- Ein zweifelhaftes Zeichen von einem verblassten Schild ablesen, anstatt es zu fotografieren oder überprüfen zu lassen
- Die Alterung des Farbtons ignorieren und ohne Spritzmusterkarte einen sichtbaren Farbübergang lackieren
- In der Tankklappe suchen – dort findet man in der Regel nur den Reifendruck
4. So wählen Sie die richtigen Produkte aus
Lesbares Schild: Den Code direkt ablesen – das ist die sicherste Quelle
Fehlendes oder unleserliches Kennzeichen: Rufen Sie einen Vertragshändler der Marke mit Ihrer Fahrgestellnummer (VIN) an, um den zertifizierten Code zu erhalten
Weder Typenschild noch verwertbare VIN: Versuchen Sie es über das Kennzeichen; dies muss je nach Dienst bestätigt werden
Alte Lackfarbe oder sichtbare Farbübergänge: Vor dem Lackieren unbedingt mit einer Spritzmusterkarte überprüfen
Karosserie-Farbbestimmung: Notieren Sie den Code immer auf dem Typenschild oder über den Händler, bevor Sie bestellen; verlassen Sie sich niemals auf das, was Sie für den Farbnamen halten
5. FAQ
Wo findet man den Farbcode seines Autos?
Auf einem vom Hersteller angebrachten Schild oder Etikett. Die Position hängt von der Marke ab: Überprüfen Sie zunächst die Türsäulen, den Motorraum unter der Motorhaube, den Kofferraumboden (in der Nähe des Reserverads) oder sogar die erste Seite Ihres Original-Wartungshefts.
Wie findet man den Farbcode seines Autos, wenn das Schild unleserlich ist?
Wenn das Schild abgenutzt ist, fehlt oder das Fahrzeug neu lackiert wurde, lässt sich der Farbton über die VIN (17-stellige Fahrgestellnummer, zu finden im Fahrzeugschein oder unten an der Windschutzscheibe) ermitteln. Um es sich einfacher zu machen und sicherzugehen, dass die Angabe korrekt ist, geben Sie diese Nummer einem Vertragshändler der Marke weiter: Nur dieser hat Zugriff auf die Werksdatenbank.
Findet man den Farbcode seines Autos im Fahrzeugschein?
Nein, der genaue Lackcode ist niemals direkt im Fahrzeugschein vermerkt. Manchmal finden Sie dort eine sehr allgemeine Angabe (wie „Grau“ oder „Schwarz“), doch damit lässt sich keinesfalls eine konkrete Lackierung bestimmen. Ihr Fahrzeugschein ist jedoch unverzichtbar, da er Ihre Fahrgestellnummer (die VIN, zu finden in Zeile E) enthält. Diese 17-stellige Nummer ermöglicht es, sobald Sie sie Ihrem Händler mitteilen, den eindeutigen Farbcode Ihrer Karosserie elektronisch zu ermitteln.
Wie kann man den Farbcode seines Autos ermitteln, bevor man den Lack bestellt?
Man notiert den Code vom Typenschild (wobei man die Falle der abgekürzten Codes wie bei Ford vermeiden sollte), vergewissert sich, dass es sich nicht um die VIN handelt, und gibt ihn dann auf unserer Website ein. Sollte der Code nicht auffindbar sein oder sollten Sie Zweifel haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Händler. Nur diese Sorgfalt garantiert einen exakten Farbton.
Aktualisiert am: 30.09.2026
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