Die verschiedenen Arten von Farbcodes für Autos
Betroffene Produkte ansehenZwei Autos desselben Modells, beide „rot“, und doch zwei unterschiedliche Farbtöne: Alles hängt vom Farbcode und dessen Variante ab.
Der Farbcode ist die genaue Bezeichnung des Farbtons eines Fahrzeugs. Hinter diesem kleinen Code verbergen sich jedoch je nach Hersteller sehr unterschiedliche Logiken, ganz zu schweigen von den Produktionsvarianten und den Oberflächenausführungen, die bei der Vorbereitung des Lacks alles verändern. Dieser Leitfaden, der aus der Perspektive der Werkstatt Carross verfasst wurde, sortiert die großen Familien der Farbcodes, um Ihnen zu helfen, auf Anhieb den richtigen Farbton zu bestellen.
Der Tipp vom Tech’Team
Was den entscheidenden Unterschied macht: Die Falle der Ford-Farbcodes
Bei Ford ist auf dem Etikett an der Tür oft ein sehr kurzer Code angegeben (ein oder zwei Zeichen, wie „J“ oder „6K“). Vorsicht vor der Falle: Die Marke verwendet diese Codes regelmäßig wieder! So kann ein und dasselbe Zeichen 2012 für Blau und 2019 für Rot stehen.
Dieser kleine Werkscode allein reicht daher nicht aus, um Ihren Lack vorzubereiten. Um den richtigen Farbton zu finden, muss er unbedingt mit dem Modell und dem genauen Baujahr des Fahrzeugs abgeglichen werden.
Tatsächlich verfügt Ford über sehr präzise interne Codes (die XSC-Codes), doch diese sind fast nie auf dem Etikett angegeben. Um es sich einfacher zu machen und sicherzugehen, dass Sie die richtige Artikelnummer bestellen, wenden Sie sich daher mit Ihrer Fahrgestellnummer (VIN) an Ihren Händler: Er wird Ihnen innerhalb weniger Sekunden Ihren genauen Farbcode mitteilen.
Das Wichtigste in Kürze
Der Farbcode identifiziert genau den Werksfarbton eines Fahrzeugs. Seine Form variiert je nach Hersteller: Zahlen, Buchstaben oder eine Mischung aus beidem. Einem Code können mehrere Farbvarianten entsprechen, und die Art der Lackierung (deckend, metallisch, perlmuttfarben, Dreischichtlackierung) bestimmt die Anzahl der aufzutragenden Schichten. Die Berücksichtigung dieser drei Faktoren verhindert Farbfehler – genau diese dreifache Kontrolle führt das Team von Carross vor jeder Farbbestellung durch.
Was bedeutet ein Farbcode?
Der Farbcode ist die Referenz, die der Hersteller jedem Farbton seines Sortiments zuweist. Er beschreibt keine Farbe „nach Gefühl“, sondern eine präzise Formel: eine exakte Mischung aus Grundfarben und Pigmenten, die bei Anwendung nach einem bestimmten Verfahren den Originalfarbton wiedergibt. Dieser Code – und nicht der bloße Handelsname der Farbe – ermöglicht es, den Lack eines Fahrzeugs originalgetreu nachzubilden.
Diese Unterscheidung ist wichtig, da ein und derselbe Marketingname („Metallgrau“, „Mitternachtsblau“) je nach Baujahr, Markt oder Produktionswerk mehrere Farbcodes umfassen kann. Umgekehrt können zwei Fahrzeuge verschiedener Marken ähnliche Namen für Farbtöne tragen, die in Wirklichkeit sehr unterschiedlich sind. Der Farbcode ist entscheidend: Er ist die einzige verlässliche Angabe, um einen Lack in der gewünschten Farbe zu bestellen.
Dieser Leitfaden geht nicht näher darauf ein, wo dieser Code am Fahrzeug zu finden ist: Zu dieser Frage gibt es eine eigene Seite: „Den Farbcode des Autos finden“. Der Code befindet sich in der Regel auf einem Herstelleretikett, das je nach Marke am Türpfosten, unter der Motorhaube, im Kofferraum oder im Motorraum angebracht ist. Er kann auch im Wartungsheft vermerkt sein, manchmal sogar ausschließlich in der elektronischen Version, was die Suche gelegentlich erschwert. Auch wenn sich der Farbcode nicht direkt aus dem Kennzeichen ableiten lässt, ermöglichen es heute bestimmte Softwareprogramme und professionelle Dienste, anhand des Kennzeichens oder der Fahrgestellnummer eine Lackreferenz zu ermitteln. Die Ergebnisse hängen jedoch von den für das Fahrzeug verfügbaren Daten ab. Sobald dieser Code identifiziert ist, muss noch ermittelt werden, zu welcher Farbfamilie er gehört.
Die großen Farbcodeserien nach Herstellern
Jeder Automobilhersteller wendet seine eigene Kodierungslogik an. Wenn Sie das genaue Format Ihrer Marke kennen, vermeiden Sie Bestellfehler und stellen sicher, dass Ihr Lack richtig formuliert wird.
1. Europäische Hersteller
Stellantis-Gruppe / ehemals PSA (Peugeot, Citroën, DS, neuere Opel-Modelle): Der Code besteht aus drei Buchstaben und ist auf dem Reifendrucketikett an der A-Säule der Fahrertür vermerkt. Beispiele aus der Praxis: EWP (Blanc Banquise), KTH (Gris Thorium), KTV / EXY (Noir Perla Nera), LQV (Bleu Vertigo).
Renault-Gruppe (Renault, Dacia, Alpine): Der Farbcode besteht aus drei alphanumerischen Zeichen, denen auf dem ovalen Schild häufig ein Präfix vorangestellt ist, das die Lackierung angibt (TE = Effektlack / Metallic, OV = Klarlack, NV = Perlmuttlack). Beispiele aus der Praxis: OV369 (Gletscherweiß – Basis 369), TED69 (Platingrau), TENNP (Flammenrot), TEGNE (Sternenschwarz).
Volkswagen-Konzern (VW, Audi, Seat, Škoda, Cupra): Das Format besteht in der Regel aus 4 Zeichen und beginnt meist mit dem Buchstaben L. Das Etikett befindet sich im Kofferraum (in der Nähe des Reserverads) oder im Wartungsheft. Beispiele aus der Praxis: LC9A (Reines Weiß), LC9X (Intensives Schwarz Perlmutt / Deep Black), LB9A (Candy-Weiß), LZ9Y (Audi Phantomschwarz Perlmutt).
BMW & MINI: Ein kurzer 3-stelliger Code (Zahlen oder Buchstaben/Zahlen), oft ergänzt durch die offizielle Farbbezeichnung in Deutsch oder Englisch auf dem Etikett. Beispiele aus der Praxis: 300 (Alpinweiß III), 475 (Black Sapphire), C31 (Portimao Blue), A96 (Mineralweiß).
Mercedes-Benz: Ein standardmäßiger 3-stelliger Zahlencode (möglicherweise mit internem Präfix), der sich an der Türsäule oder unter der Motorhaube befindet. Beispiele: 149 (Polarweiß), 197 (Obsidian-Schwarz), 775 (Iridium-Grau), 992 (Selenit-Grau).
2. Asiatische Hersteller
Toyota & Lexus: Kurze, aus drei alphanumerischen Zeichen bestehende Codes. Beispiele aus der Praxis: 040 (Pure White / Super White II), 1F7 (Silbergrau Metallic), 209 (Schwarz Black Sand Pearl), 070 (Blizzard Pearl / Perlweiß).
Honda: 4- bis 6-stellige Codes, in der Regel aufgebaut aus einem Farbpräfix und einem Endbuchstaben, der die Oberflächenausführung angibt (P = Pearl/Perlmutt, M = Metallic): Beispiele aus der Praxis: NH731P (Crystal Black Pearl), NH700M (Alabaster Silver Metallic), B588P (Obsidian Blue Pearl).
Nissan: Standardformat mit 3 alphanumerischen Zeichen: Beispiele aus der Praxis: KH3 (Super Black), QM1 (Cloud White), QAB (White Pearl).
Hyundai & Kia: Kurze 2- oder 3-stellige Codes: Beispiele: SWP (Snow White Pearl), UD (Clear White), ABP (Aurora Black Pearl).
3. Die amerikanischen Hersteller
Amerikanische Marken unterscheiden häufig zwischen dem kommerziellen Optionscode und dem werkseitigen Farbcode:
Ford: Der auf dem Türschild angegebene Code besteht aus 2 Zeichen (z. B.: YZ für Oxford White, J7 für Magnetic Grey), der in der Karosseriesoftware auf einen erweiterten Werkscode verweist (z. B.: M7089A). General Motors (Chevrolet, GMC, Corvette, Cadillac): Die Suche erfolgt entweder anhand eines 2- oder 3-stelligen Codes (z. B.: 41U, GBA) oder anhand des Werksformelcodes, der mit WA beginnt (z. B.: WA8555 für Schwarz, WA8624 für Summit White).
Stellantis US (Jeep, Dodge, Chrysler, RAM): 3-stellige Codes (z. B.: PW7 für „Bright White“, PX8 für „Pitch Black“).
Tesla: Der Code besteht stets aus vier alphanumerischen Zeichen (die sehr oft mit dem Buchstaben P für „Paint“ beginnen). Er ist auf dem Typenschild an der mittleren Säule der Fahrertür (mittlere Säule / B-Säule) vermerkt, vorangestellt ist der Vermerk „PNT: “ (oder direkt auf dem Touchscreen im Menü „Software“ / „Fahrzeuginformationen“ einsehbar). Konkrete Beispiele: PPSW (Pearl White Multi-Coat / Perlweiß mehrschichtig), PBSB (Solid Black / Schwarz uni), PMNG (Midnight Silver Metallic / Mitternachtssilber Metallic), PPSB (Deep Blue Metallic / Ultramarinblau Metallic), PR01 (Ultra Red / Ultra-Rot), PN00 (Quicksilver / Quecksilber), PN01 (Stealth Grey / Stealth-Grau).
Goldene Regel für die Bestellung des Lacks: Verlassen Sie sich niemals allein auf die Handelsbezeichnung des Fahrzeugs (derselbe Name wie „Quarzgrau“ oder „Polarweiß“ kann je nach Baujahr völlig unterschiedlichen chemischen Zusammensetzungen entsprechen). Nur der auf dem Typenschild des Fahrzeugs angegebene Code garantiert die richtige Grundformel.
Der Code ist nicht immer eindeutig: Farbvarianten
Das ist die häufigste Falle. Ein und derselbe Farbcode kann mehreren tatsächlich unterschiedlichen Rezepturen entsprechen, die als Varianten bezeichnet werden. Diese Abweichungen entstehen in der Produktion: unterschiedliche Werke, Baujahre, verschiedene Lacklieferanten oder einfach Abweichungen im Produktionsprozess im Laufe der Zeit. Zwei Fahrzeuge mit exakt demselben Code können daher einen leicht abweichenden Farbton aufweisen.
Für den Karosseriebauer führt das Ignorieren dieser Varianten geradewegs zu einem missglückten Farbübergang: Der „nach Code“ angefertigte Farbton passt nicht genau zum Fahrzeug, und die Abweichung springt auf der Lackierplatte sofort ins Auge. Deshalb beschränkt sich die Vorbereitung der Farbe niemals auf die Eingabe eines Codes: Sie stützt sich auf Farbkarten, Variantenangaben und im Idealfall auf eine Sichtprüfung am Fahrzeug.
Konkret bedeutet dies: Wenn für einen Code mehrere Varianten existieren, wählt man diejenige aus, die der tatsächlichen Farbe des Fahrzeugs am besten entspricht, indem man sie an einer sauberen Stelle und unter geeignetem Licht vergleicht. Dieser Schritt der Variantenauswahl ist entscheidend, insbesondere bei Metallic- und Perlglanzfarben, bei denen das Auge selbst kleinste Abweichungen wahrnimmt.
Deckend, metallisch, perlmuttfarben, Dreischichtlack: Die Art des Decklacks macht den Unterschied
Über den Farbcode hinaus gehört jeder Farbton zu einer Lackkategorie, die seine chemische Struktur, die Anzahl der Schichten und die Auftragsmethode bestimmt. Dies ist eine wesentliche Information, um die richtigen Produkte zu bestellen und Ihre Spritztechnik anzupassen.
1. Opake (oder einfarbige) Farbtöne
Struktur: Reine deckende Pigmente, ohne Effektpartikel (Aluminium oder Perlmutt).
Verfahren: Modernes Standardsystem (Zweischichtverfahren): Ein deckender Basislack matt (wasserverdünnbar oder auf Lösungsmittelbasis), gefolgt von einem transparenten 2K-Klarlack, um Glanz und UV-Schutz zu gewährleisten. Direktglanz-System (2K): Lack und Härter erzeugen den Glanz in einem einzigen Arbeitsgang (wird häufig bei Nutzfahrzeugen und Oldtimern verwendet).
2. Metallic-Farbtöne
Aufbau: Basislack matt mit eingearbeiteten Aluminiumglitterpartikeln in kalibrierten Größen und Formen (linsenförmig oder unregelmäßig).
Verfahren: Der Auftrag erfolgt in gleichmäßigen Schichten, auf die unbedingt ein Ausrichtungslack aufgebracht werden muss, um die Aluminiumflocken einheitlich auszurichten.
Technische Anforderung: Ein ungleichmäßiger Auftrag führt zu einem Marmorierungseffekt (helle und dunkle Flecken). Die Grundierung muss anschließend zwingend mit einem Klarlack überzogen werden.
3. Perlmuttfarben (zweischichtig)
Aufbau: Basislack matt mit synthetischen Mineralpigmenten (Glimmer, Borosilikat oder Xirallic-Pigmente), die mit lichtbrechenden Metalloxiden umhüllt sind.
Verfahren: Ähnlich wie bei Metallic-Farben (Basislack matt + Klarlack), jedoch ändert sich die Intensität und Nuance der Reflexion je nach Betrachtungswinkel.
Technische Anforderung: Die Dicke der Grundschicht muss absolut gleichmäßig sein, um Schwankungen im Schiller-Effekt zu vermeiden.
4. Dreischicht-Farbtöne
Aufbau: Ein System, das in drei aufeinanderfolgende, voneinander getrennte Schritte unterteilt ist.
Verfahren: Schicht 1 (Grundierung): Deckende, opake, mattes Basislack-System (oft weiß oder farbig), das die Hintergrundfarbe liefert und den Untergrund/den Füller abdeckt. Schicht 2 (Effetgrundierung / Zwischenperlschicht): Halbtransparente Schicht, die reine Perlpigmente enthält. Schicht 3 (farbloser 2K-Klarlack): Schutz und endgültiger Glanz.
Technische Anforderung: Die Anzahl der Durchgänge der Zwischenschicht beeinflusst direkt den endgültigen Farbton (je mehr Perlmutt-Durchgänge aufgetragen werden, desto gelblicher oder dunkler wird der Farbton). Vor dem Spritzen auf das Fahrzeug ist die Anfertigung einer Testplatte mit mehreren Schichten (1, 2 und 3 Schichten) unerlässlich.
5. Farbtöne mit getöntem Klarlack (Candy-OEM / transluzente Farbtöne)
Aufbau: Ein Farbton, bei dem die Farbtiefe nicht nur durch die Grundierung, sondern auch durch den Klarlack selbst bestimmt wird, der transparente Pigmente oder Farbstoffe enthält (Bonbon-Effekt / Candy-Farbton).
Verfahren: Basislack (Schicht 1): Eine deckende oder hochreflektierende Metallic-Grundierung (oft mit glänzenden Aluminiumglitterpartikeln versetzt, um einen Spiegeleffekt zu erzeugen). Getönter Klarlack (Schicht 2): 2K-Klarlack, gemischt mit einem transluzenten Farbkonzentrat. Das Licht durchdringt diesen roten oder blauen Klarlack, wird von der darunterliegenden Aluminiumgrundierung reflektiert und strahlt mit extremer Brillanz und Sättigung zurück. Reiner Klarlack (Schicht 3 – unverzichtbar): Eine abschließende Schicht aus reinem, farblosem Klarlack wird aufgetragen, um die Pigmente des getönten Lacks vor UV-Strahlung zu schützen und ein späteres Polieren zu ermöglichen, ohne die Farbe zu verändern.
Technische Anforderungen an die Karosserie: Da es sich um die am schwierigsten aufzutragenden Farbtöne handelt, ist die Anfertigung einer Spritzmusterkarte erforderlich. Die Schichtdicke des getönten Klarlacks bestimmt direkt den endgültigen Farbton: Ein zu dicker Klarlack ergibt einen zu dunklen Farbton, ein zu dünner Klarlack einen zu hellen. Überlappende (verlaufende) Übergänge erfordern eine perfekte Beherrschung der Übergänge.
Vom Ablesen des Farbcodes bis zum einsatzbereiten Lack
Sobald der Code identifiziert, die Variante ausgewählt und die Art der Oberflächenbehandlung bekannt ist, muss all dies in tatsächlich verwendbaren Lack umgesetzt werden. Hier kommt die Vorbereitung für den Lack ins Spiel: Ausgehend von der dem Code und seiner Variante entsprechenden Rezeptur wird die für den Auftrag geeignete Lackmenge vorbereitet.
Es gibt zwei Beschaffungsansätze. Der maßgeschneiderte Lack für die Vorbereitung der Farbe gibt den Farbcode und die Variante des Fahrzeugs exakt wieder: Dies ist der zuverlässige Weg zu einem unsichtbaren Farbübergang, der bei Metallic-, Perlglanz- und Dreischichtlacken unverzichtbar ist. Im Gegensatz dazu kann ein Standard-Karosserielack bei einfachen Farbtönen oder weniger sichtbaren Bauteilen geeignet sein, erreicht jedoch bei komplexen Farben nicht die Präzision einer Vorbereitung für die Farbanpassung.
Bei Carross ist die richtige Vorgehensweise ganz einfach: Je anspruchsvoller die Lackierung (Metallic, Perlmutt, Dreischichtlackierung) und je sichtbarer die Oberfläche, desto wichtiger ist es, einen Lack zu verwenden, der exakt auf den Farbcode und die Variante abgestimmt und vor dem Auftragen anhand einer Farbmusterkarte geprüft wurde.
So treffen Sie die richtige Wahl
• Deckende Farbe, kaum sichtbares Bauteil | Standard-Lack für Karossen möglich
• Metallic- oder Perlglanzfarbe | vorbereiteter Lack, Überprüfung der Variante
• Dreischichtlackierung | farblich abgestimmter Lack + Testplättchen zur Abstimmung der Schichten
• Mehrere Varianten für einen Farbcode | vor der Vorbereitung am Fahrzeug vergleichen
• Übergang an sichtbarer Karosserieteile | immer die Vorbereitung zur Farbanpassung bevorzugen
• Code unleserlich oder fehlt | vor der Bestellung anhand von Hersteller und Baujahr identifizieren
• Die Carross-Überprüfung | Code, Variante und Oberflächenart vor der Bestellung prüfen, niemals nur eines der drei Elemente
Verwandte Produkte & Kategorien
- Farbangepasster Lack
- Mattschwarzer Aerosol-Lack
- Felgengrauer Aerosol-Lack
- Spritzmusterkarte für Farbtöne
FAQ
Wo findet man den Farbcode seines Autos?
Auf einem Herstelleretikett, das am Fahrzeug angebracht ist: am Türpfosten der Fahrertür, unter der Motorhaube, im Kofferraum oder im Motorraum, je nach Marke. Die Position variiert von Hersteller zu Hersteller; alle Details finden Sie auf unserer speziellen Seite zum Thema „Farbcode des Autos finden“.
Wie findet man den Farbcode seines Autos, wenn das Etikett unleserlich ist?
Wenn das Etikett unleserlich ist oder fehlt, lässt sich der Code über den Hersteller, das Modell und das genaue Baujahr ermitteln, gegebenenfalls auch anhand der Fahrgestellnummer (VIN) beim jeweiligen Hersteller. Ein Fachmann kann die Farbfamilie auch mithilfe eines Spektralphotometers oder einer Farbkarte identifizieren und anschließend anhand einer Farbkarte überprüfen.
Wie kann man den Farbcode seines Autos anhand des Kennzeichens ermitteln?
Das Kennzeichen allein gibt keinen Aufschluss über den Farbcode: Entgegen einer weit verbreiteten Annahme ist dort kein Farbcode hinterlegt. Das Kennzeichen kann bestenfalls dabei helfen, das Fahrzeug und seine Fahrgestellnummer (VIN) zu ermitteln, aber erst das Herstelleretikett oder der Fahrzeugausweis liefern den genauen Farbcode. Das Kennzeichen kann es ermöglichen, den Farbcode in bestimmten Fachdatenbanken zu finden, aber es lässt sich nicht direkt daraus ableiten.
Wie kann man den Farbcode seines Autos herausfinden, bevor man Lack bestellt?
Notieren Sie zunächst den Code auf dem Herstelleretikett, prüfen Sie dann, ob es mehrere Varianten für diesen Code gibt, und ermitteln Sie die Art der Lackierung (deckend, metallisch, perlmuttfarben, Dreischichtlackierung). Mit diesen drei Informationen lässt sich ein Lack in genau dem richtigen Farbton vorbereiten und Farbabweichungen an den Übergängen vermeiden.
Aktualisiert am: 30.09.2026
Hier finden Sie unsere Anleitungen und Tutorials zur Karosserie. Das Tech’Team Carross: +33 (0)1 60 27 20 19.